Schnupper-Gruppenstunde für alle von 6 bis 15

Du bist zwischen 6 und 15 Jahren alt?
Du magst gerne in einer tollen Gruppe Spannendes erleben?
Du hast Spaß an Schwimmen, Erste Hilfe und mehr?

Dann bist du bei uns genau richtig!

Die Jugendgruppe der Wasserwacht Töging-Winhöring bietet dir an, die Wasserwacht im Rahmen einer Schnupper-Gruppenstunde kennen zu lernen.
Du darfst ausprobieren, wie es sich anfühlt, ein Wasserwachtler zu sein. Wir schwimmen, üben das Retten und haben gemeinsam viel Spaß.

Dich erwartet eine Gruppe von etwa 20 Kindern und Jugendlichen in deinem Alter, die noch Verstärkung sucht.

Schnupper-Gruppenstunde der Wasserwacht-Jugendgruppe
am Freitag, 22. Juni 2018,
von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr
im Freibad Hubmühle Töging

Ohne Anmeldung – Einfach vorbeikommen!

Wasserwacht im Mai – Arbeitsreicher Start in die Badesaison

Das frühe hochsommerliche Wetter bescherte der Wasserwacht Töging-Winhöring in diesem Jahr einen arbeitsreichen Start in die Badesaison.
Auf der Wachstation im Freibad Hubmühle erbrachten die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer im ersten Monat dieser Saison 1.043 Wachstunden und leisteten 61 mal Erste Hilfe. Die Wache war an 26 von 31 Tagen besetzt.
Die Piepser der Schnelleinsatzgruppe (SEG) riefen viermal zum Einsatz. Dabei handelte es sich glücklicherweise ausschließlich um Rettungen von Tieren in Wassernot. Drei Rehe wurden aus dem Innkanal befreit, eines trieb im Isenkanal.
Auch in der Ausbildung waren die Wasserretter nicht untätig. Zahlreiche Mitglieder der Wasserwacht absolvierten einen Erste Hilfe-Kurs und auch zwei Abende zur Theorie des Rettungsschwimmen fanden statt.

O´gsprunga is!

1. Mai 2018

Mit einem beherzten Sprung in das schon recht warme Wasser des Mehrzweckbeckens haben einige Stadträtinnen und Stadträte sowie etwa 30 Mitglieder der Wasserwacht die diesjährige Freibadsaison eröffnet.
Wir freuen uns auf sonnige Diensttage im Schwimmbad Hubmühle und hoffen auf einen entspannten und sicheren Sommer im Töginger Freibad.

Woche der schwimmenden Rehe

9. und 11. Mai 2018

Gleich drei mal innerhalb von drei Tagen wurde die Wasserwacht wegen hilflos im Wasser treibender Rehe gerufen.
Zunächst alarmierte die Leitstelle Traunstein an den Isenkanal in Winhöring. Dieser Einsatz konnte nach wenigen Minuten abgebrochen werden. Dem Tier war es gelungen, das Gewässer selbständig zu verlassen.
Zwei Tage später war der Innkanal in Töging das Ziel von Wasserwacht und Feuerwehr. Ein Reh saß auf der Kanalberme kurz vor dem Kraftwerk. Es wurde durch ein Motorboot an Land gebracht.
Nachdem die Boote wieder auf den Trailern standen, kam der nächste Einsatzauftrag der Leitstelle: Ein weiteres Reh befand sich im Töginger Stadtteil Waldfrieden im Wasser. Auch dieses wurde mit einem Boot geborgen und an die Feuerwehr Töging übergeben.

Schon wieder Reh im Innkanal

21. Mai 2018

Auffällig viele Rehe stürzen derzeit in Gewässer und können sich daraus nicht mehr befreien. Nachdem letzte Woche bereits zwei Rehe in den Innkanal gefallen waren und ein weiteres Tier im Isenkanal trieb, war wieder ein Tier im Innkanal gefangen.
Das Reh wurde mit einem Rettungsboot eingefangen und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Töging an Land gebracht. Anschließend konnte es in den nahen Innauen in die Freiheit entlassen werden.

Aus Übung wird Einsatz

10. März 2017

„Einsatz der Kanalsuchkette“ war das Thema des monatlichen Übungs-Nachmittages. Dieses Suchgerät wurde speziell für Einsätze am Innkanal konstruiert. Eine Kette mit mehreren rollbaren Grundgewichten wird durch zwei Trupps, die auf beiden Kanalseiten mitgehen, über den Grund des Innkanals gezogen. Größere Gegenstände, wie etwa PKWs oder auch Motorräder können damit lokalisiert werden.
Aus der Übung wurde überraschend ein Einsatz. Auf Höhe Flusskilometer 18,7 verhängte sich die Suchkette am Grund. Eine Überprüfung mit dem Sonarboot ergab kein aussagekräftiges Bild. Nachdem einige Öltropfen beobachtet werden konnten, die an die Wasseroberfläche stiegen, meldete der Einsatzleiter über die Integrierte Leitstelle einen Taucheinsatz an. Zwei Rettungstaucher begutachteten die Stelle, konnten aber keine Feststellungen machen. Ob sich die Suchkette anderweitig verhakte oder ob ein evtl. vorhandenes Fundstück weitergetrieben wurde, bleibt unklar.

Töginger Wasserretter erbringen 14.836 Stunden – Aus der Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Töging-Winhöring

3. März 2018

14.836 Dienst-, Einsatz- und Ausbildungsstunden erbrachten die Wasserretter der Wasserwacht Töging-Winhöring im vergangenen Jahr 2017. Diese unglaubliche Zahl hoben Martin Wiedenmannott, der Vorsitzende der Ortsgruppe, und Technischer Leiter Kurt Ebner im Gasthaus Isensee hervor.
Alleine 7.125 Stunden entfielen dabei auf den Einsatzdienst, davon wurden 3.978 Wachstunden im Töginger Freibad Hubmühle erbracht. Aber auch in der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen sowie der erwachsenen Aktiven waren die Wasserwachtler nicht untätig. 5.162 Stunden schlugen im Rahmen der Übungsabende, der Gruppenstunden der Jugend, des Ausbildungszeltlagers und der Schwimmtrainings zu Buche.
Immer häufiger treten die Wasserretter auch im Rahmen von Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen in Aktion. Neun derartige Einsätze fielen im Jahr 2017 an.

Kernstück der Ortsgruppe ist die Schnelleinsatzgruppe (SEG), die Tag und Nacht durch die Integrierte Leitstelle Traunstein zu Notfällen im und am Wasser alarmiert werden kann. Die SEG war im Jahr 2017 19 mal gefordert. Die Mehrzahl der Einsätze (13) war am Innkanal zwischen Töging und Mühldorf zu bewältigen. Dies zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie wichtig eine effektive Wasserrettung entlang des Innkanals ist. Drei Einsätze wurden auf dem Inn durchgeführt, einer an der Isen, einer am Isenkanal und ein Einsatz führte die Wasserwachtler an die Alz bei Garching. Dort kam es zu einem tragischen Verkehrsunfall am Alzufer.
Die Leistelle alarmierte die SEG Töging u.a. zweimal wegen einer im Wasser treibenden Person, zweimal wegen eines Fahrzeuges im Wasser sowie zu zwei Totenbergungen. Weiterhin fielen auch drei Vermisstensuchen und fünf Tierrettungen an.

Sehr erfreut hob Technischer Leiter Kurt Ebner die Qualität der Ausbildung innerhalb der Ortsgruppe hervor. Er überreichte insgesamt 49 Ausbildungszeugnisse diverser Lehrgänge und Schulungen. „Um den Nachwuchs brauchen wir uns derzeit keine Sorgen zu machen“, merkte Ortsvorsitzender Martin Wiedenmannott an.

Kassenwartin Petra Wiedenmannott präsentierte anschließend eine solide Kassenlage. Erheblichen Ausgaben standen ebenso große Einnahmen gegenüber, so dass die Kasse 2017 mit einem geringen Defizit von nur etwa 500 Euro abgeschlossen werden konnte. Die beiden Kassenrevisorinnen Veronika Blaschke und Andrea Mayer bestätigten der Kassierin eine akkurate und einwandfreie Kassenführung.

Über die Aktivitäten der Jugendgruppe berichtete die stellvertretende Jugendleiterin Sandra Holzer. Aufgeteilt in drei Altersgruppen treffen sich die Jung-Wasserretter wöchentlich zu Gruppenstunden und Schwimmtraining. Aber auch bei vielen Aktionen der Ortsgruppe sind die Jugendlichen mit dabei. Die Größeren schnuppern auch schon in den Wachdienst hinein und verstärken eifrig die Wachmannschaft im Freibad Hubmühle. Jugendleiter Michael Bonengel, der erst im letzten Jahr das Amt angetreten hatte, wurde durch Martin Wiedenmannott und Sandra Holzer wieder aus dem Amt verabschiedet, nachdem er sich aufgrund einer beruflichen Veränderung nicht mehr wie bisher einbringen kann. Im Sommer findet im Rahmen einer Jugendversammlung eine Nachwahl statt.

Die Bedeutung der Wasserwacht und die eindrucksvolle Leistungsbilanz hoben verschiedene Gäste in ihren Grußworten hervor. Die Vorsitzende der Wasserwacht Oberbayern, Birgit Moosbauer, der stellvertretende Kresiwasserwacht-Leiter Christian Fendt sowie BRK-Direktor Josef Jung sprachen als Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes. Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst hob die Bedeutung der Wasserwacht für die Stadt Töging hervor. „Ein Betrieb des Freibades ohne die Wasserwacht ist für uns so nicht vorstellbar“, lobte er den Einsatz im Hubmühlbad. Auch Werkleiter Klaus Schöler von den Verbund Innkraftwerken betonte die gute Zusammenarbeit. „Mit euch haben wir stets einen verlässlichen Partner vor Ort“, so Klaus Schöler. Als Zeichen der Wertschätzung hatte der Verbund im Jahr 2017 die Beschaffung eines neuen Flachwasserschubbootes für Katastropheneinsätze mit einem hohen Betrag unterstützt.

Bevor wie jedes Jahr die von Petra Wiedenmannott erstellten und musikalisch unterlegten „Bilder des Jahres“ präsentiert wurden, freuten sich eine Reihe aktiver Mitglieder über ihre Ehrung für langjährige Dienste in der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes.

60 Jahre aktiv in der Wasserwacht

3. März 2018

Seit 60 Jahren ist Reinhard Wiedenmannott in der Wasserwacht Töging-Winhöring aktiv. Dafür durfte er während der gestrigen Jahreshauptversammlung eine Urkunde aus den Händen der Bezirks-Vorsitzenden der Wasserwacht Oberbayern, Birgit Moosbauer, entgegennehmen.
Reinhard Wiedenmannott war unter anderem 29 Jahre Vorsitzender der Ortsgruppe und hat im Jahr 1969 mit dem „Wasserrettungszug Töging“ eine der ersten mobilen Schnelleinsatzgruppen in Bayern gegründet. Darüber hinaus hat er die Psychosoziale Notfallversorgung in der Kreiswasserwacht Altötting aufgebaut.

Frau aus Innkanal gerettet

11. Februar 2018

Eine 81-jährige Frau konnte lebend aus dem Innkanal kurz vor dem Kraftwerk Töging gerettet werden.
Die Dame war treibend auf Höhe der Kanalbrücke Mühldorfer Straße gesichtet worden. Beim Eintreffen der Rettungskräfte trieb sie in der Nähe des Kanalkraftwerkes. Mit dem Rettungsboot „Wasserwacht Töging 99/2“ wurde die Patientin geborgen und am Ufer an die bereitstehenden Kräfte der Feuerwehr Töging übergeben.
Zu dem Einsatz alarmierte die Integrierte Leitstelle Traunstein ein Großaufgebot an Rettungskräften: Neben der Wasserwacht Töging waren der Einsatzleiter Wasserrettung Landkreis Altötting, die DLRG Mühldorf, der Rettungshubschrauber „Christoph 14“, der BRK-Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen, der HvO Töging, die Feuerwehr Töging sowie mehrere Fahrzeuge der Polizei im Einsatz.

Besuch im Landtag

10. Febraur 2018

Auf Einladung des Töginger Landtagsabgeordneten Dr. Martin Huber besuchten 30 Mitglieder der Wasserwacht Töging-Winhöring den Bayerischen Landtag in München. Nach einem einführenden Film, der die Arbeit des Landtages schilderte, stellte sich Dr. Huber im Plenarsaal der Diskussion mit den Wasserwachtlern. Neben einigen Themen, die für die Wasserretter von privatem Interesse waren, erläuterte der Abgeordnete auch die Helfergleichstellung von Feuerwehren und Hilfsorganisationen.
Nach der abschließenden Besichtigung des Landtagsgebäudes lud Martin Huber die Wasserwachtler noch zu einem Mittagessen in den Hofbräukeller ein.
Vielen Dank an Dr. Martin Huber für die Einladung und den informativen Vormittag.

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